Unsere Pferde 

 

Heidi, Wonda, Lotte und Apollo

 

Apollo

Apollo haben wir 1998 im Alter von 4,5 Jahren auf dem Hobbymarkt in Kaunitz gesehen und gekauft. Eigentlich war das ein Ort, an dem ich niemals ein Pferd kaufen wollte. Aber allen Unkenrufen zum Trotz war er rückblickend auf die vielen Jahre, die wir ihn nun haben, derjenige unserer Pferde, der die wenigsten Tierarztkosten verursacht hat. Aufgrund seiner "Größe" sollte er nicht nur für mich, sondern auch für die Kinder sein. Die beiden haben in den ersten Jahren aber mehr am Boden gelegen als auf ihm gesessen. Im Jahr 2000 haben wir ihn dann selbst eingefahren. Später hat er dann noch eine GHP-Prüfung abgelegt und bestanden. Von Jahr zu Jahr ist er eigentlich zuverlässiger geworden und heutzutage kann man eigentlich sogar einen Reitanfänger auf ihn setzen und ins Gelände schicken. Allerdings ist er nun auch in einem Alter, in dem ich ihn kürzer treten lasse, bevor er irgendwann in Rente geht.


 

 

Wonda l'unica

Bei uns nur kurz Wonda genannt, haben wir Ende 2005 auch 4,5 jährig für unsere große Tochter gekauft. Wonda war schon immer etwas speziell. Generell ist sie allem gegenüber erst mal skeptisch, wenn sie dann aber verstanden hat, dass es ungefährlich ist, dann sitzt das auch. Verladen fand sie anfangs so gruselig, dass wir vom Turnier in Lopshorn-Lage zu Fuß den Heimweg antreten mussten - 12,5 km. Und obwohl damals erst 5-jährig, den Straßenverkehr auf dem Heimweg fand sie in Ordnung. Auf Turnieren wird sie gerne immer etwas übereifrig, was zur Folge hat, das es manchmal so aussieht, als mache sie sich gleich einen Knoten in die Beine. 2012 ist Wonda nach einer Impfung schwer erkrankt und hat ein Phlegmon entwickelt in deren Verlauf sie drohte "auszuschuhen" und die Tierärztin schon das Einschläfern in den Raum gestellt hatte. Wir haben sie über Monate mit viel Geduld gesund gepflegt. Heute erfreut sie sich wieder bester Gesundheit.

 


 

 

Lovely Dream

Sie wird bei uns nur kurz "Lotte" genannt, was ihr eigentlich nicht gerecht wird. Wir haben sie 2008 noch nicht ganz 4-jährig gekauft. Ich sage immer, sie ist unser bestes Pferd. Hätte unsere kleine Tochter etwas mehr Ehrgeiz, hätte sie sicher weit mit ihr kommen können. So "dümpelt" sie hat als Freizeitpferd vor sich hin und hat nicht viel auszuhalten. Anfangs war sie äußerst schreckhaft, was mich persönlich dann auch mal auf den Boden zurückgeholt hat. Bei den ersten Ausritten haben wir uns über jeden Meter gefreut, den wir mit ihr überhaupt vom Hof runter kamen. Aber auch hier hat sich die Ausdauer echt bezahlt gemacht, denn heute macht ihr das nichts mehr aus.

 


 

 

Rose of da Vinci

Oder kurz "Heidi". Diese Spitznamen hatte sie allerdings schon, als wir sie gekauft haben. Zu diesem Zeitpunkt war sie fünf und sollte eigentlich das Ersatzpferd für unsere große Tochter sein und "Potenzial für mehr haben". Leider kommt es meist anders als man denkt. Heidi ist leider eine einzige Baustelle. Angefangen mit unzähligen Hufgeschwüren, Koliken, Husten und ähnlichem, haben wir dann feststellen müssen, dass sie einen alten Facettenbruch am 2. Halswirbel hat, der nie verheilt ist. Durch die Fehlbelastung hat sich mittlerweile eine Athrose auf der Gegenseite gebildet. Nachdem wir das ganz gut im Griff hatten, hat dann die Hufrolle Probleme gemacht. Wir hoffen, dass wir dies nun auch mit dem entsprechenden Beschlag soweit in den Griff bekommen, dass sie zumindest reitbar bleibt. Mit 1,78 m und einem Gewicht von über 800 kg ist Heidi das Größe unserer Pferde.


Am 03. August 2016 gegen 1.30 h nachts mussten wir unsere Heidi gehen lassen. Es zerreisst einem das Herz, wenn man in nicht mal zwei Wochen zwei geliebte Tiere verliert. Es ist für mich immer noch unfassbar, dass wir dieses stattliche Pferd mit seinen sanftmütigen Augen haben gehen lassen müssen. Sie hätte so ein Potenzial gehabt, wenn es nicht immer wieder neue Hiobsbotschaften gegeben hätte. Und trotz alledem haben wir immer an sie geglaubt, es würde halt nur seine Zeit brauchen. R.I.P. kleine Heidi...

Sanchya L

oder kurz "Barbie". Obwohl sie schon sechs ist, sieht sie immer noch aus wie ein Baby. Noch kann man wenig sagen. Aber sie ist bei der Arbeit immer voll dabei und stets bemüht, es dem Reiter recht zu machen. Warten wir ab, wie sie sich entwickelt.